Erfolgsgeschichte Hardy

Als Hardy die Schule ohne Abschluss verließ, schienen seine beruflichen Chancen zunächst begrenzt. Er jobbte viel, wusste aber: Ohne Ausbildung wird es schwierig. Erst seine Reha-Beraterin machte ihm Mut und empfahl ihm das ALBBW. Obwohl er zunächst skeptisch war, änderte sich dieser Eindruck schnell.

Der Weg zum passenden Beruf

Während einer Berufsorientierungsphase im ALBBW probierte Hardy verschiedene Bereiche aus. Er hatte schon immer gerne mit Menschen gearbeitet, jedoch standen ihm körperliche Einschränkungen und der fehlende Schulabschluss im Weg. Im Gastgewerbe fand er schließlich das passende Aufgabenfeld: viel Kontakt mit Gästen, abwechslungsreiche Aufgaben, ein klar strukturiertes Umfeld – und eine echte Perspektive.

Ausbildung mit Höhen und Tiefen

Hardys Ausbildung zum Fachpraktiker im Gastgewerbe war kein leichter Weg. Besonders die Berufsschule stellte ihn vor große Herausforderungen. Der Unterricht war anspruchsvoll und er fühlte sich zwischen vielen Mitschüler*innen mit Abitur schnell abgehängt. Statt über seine Schwierigkeiten zu sprechen, zog er sich zurück und blieb schließlich dem Unterricht fern. Die Folge: Er fiel durch die Prüfung.

Doch gerade dieser Rückschlag wurde zu einem Wendepunkt. Die Ausbilder*innen, Psycholog*innen und Sozialarbeiter*innen im ALBBW erkannten, wie sehr Hardy kämpfte und unterstützten ihn intensiv. Sie organisierten einen Schulwechsel, auch wenn nur für ein halbes Jahr. Mit neuer Motivation und besserer Förderung schaffte Hardy im zweiten Anlauf die Prüfung.

Der erfolgreiche Start ins Berufsleben

Schon kurz nach seinem Abschluss begann Hardy im Hotel Grenzfall zu arbeiten, wo er bereits zuvor ein Praktikum absolviert hatte. Heute ist er Teil eines 13-köpfigen Teams und vor allem in der Frühschicht im Einsatz. Zu seinen Aufgaben gehören der Frühstücks- und Mittagsservice, Veranstaltungsräume vorbereiten oder das Organisieren von Kaffeepausen. Immer wieder wechselnde Aufgaben, die ihm Spaß machen.

Mittlerweile übernimmt Hardy auch alleinverantwortlich verschiedene Dienste. Das Vertrauen seines Arbeitgebers bedeutet ihm viel und bestärkt ihn in seinem Weg. Sein Ziel ist, sich Schritt für Schritt immer weiter zu entwickeln.

Was er anderen mitgibt

Hardys Rat an aktuelle Auszubildende im ALBBW:
Dranbleiben. Auch wenn es schwierig wird. Das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Und vor allem: Hilfe annehmen, bevor es zu spät ist.

Man darf sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, auch wenn es mal schwer fällt oder nicht gerade gut läuft.

Hardy Woerpel trägt ein Tablett mit Getränken

Hardy Wörpel

Mitarbeiter im Hotel Grenzfall