Auszeichnung für vorbildliche Ausbildungsarbeit
Der Annedore-Leber-Preis 2026 geht an Holzhandwerk Marco Herrmann. Der Betrieb überzeugte durch sein nachhaltiges Engagement, jungen Menschen mit Förderbedarf eine echten Einblick in die Arbeitswelt zu geben, was Unternehmensgründer Marco Herrmann auf der Bühne auch noch einmal betonte. Marco Herrmann selbst absolvierte 2009 seine Ausbildung zum Tischler im ALBBW
Eine lobende Erwähnung erhielten KLAO, Alpro Metallbau, Bodenhaus Berlin Schöneweide
Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Teilhabe junger Menschen und setzen starke Impulse für eine inklusive Arbeitswelt.
Ein besonderes Highlight war die kreative Performance „Mein Monster trifft Dein Monster“, die gemeinsam mit Auszubildenden umgesetzt wurde. Das Maskenspiel beeindruckte durch Ausdrucksstärke und Kreativität und machte Inklusion auf besondere Weise erlebbar.
Auch die Moderation des Abends wurde von Auszubildenden unterstützt, die mit großer Souveränität und Authentizität durch das Programm führten.
Darüber hinaus waren zahlreiche Auszubildende maßgeblich an der Organisation und Durchführung beteiligt – ob beim Catering, am Einlass, in der Veranstaltungsorganisation oder bei der musikalischen Begleitung. Ihr Engagement hat den Abend entscheidend mitgestaltet.
Festrede von Michael Müller
Die Festrede hielt Michael Müller, der in seiner Ansprache die zentrale Bedeutung von Ausbildung, gesellschaftlicher Teilhabe und inklusiven Strukturen hervorhob. Er würdigte insbesondere das Engagement der ausgezeichneten Unternehmen und die wichtige Rolle von Einrichtungen wie dem ALBBW.
Inklusive Ausbildung ist ein entscheidender Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben.
Der Annedore-Leber-Preis zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig engagierte Ausbildungsbetriebe für eine inklusive Gesellschaft sind. Das ALBBW dankt allen Preisträgern, Beteiligten und Gästen für ihr Engagement und einen gelungenen Abend.