Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin

Berufsorientierung kompakt

Damit ein erfolgreicher Start in den Beruf und eine umfassende Teilhabe am Arbeitsleben gelingt, benötigen Förderschüler(innen) eine besonders intensive und zielgerichtete Berufsorientierung (BO). Deshalb hat das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin ein Konzept zur "Berufsorientierung kompakt für Schüler(innen) an Berliner Förderschulen" entwickelt. 

Mit "BO kompakt" bieten wir eine über das Berufsorientierungsprogramm hinausgehende berufliche Orientierung an. Das Projekt bezieht jene Förderschulen ein, mit denen das ALBBW bereits im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms zusammenarbeitet. 

"BO kompakt" umfasst verschiedene Module, die in der 9. und 10. Klasse auf Erkenntnissen des Berufsorientierungsprogramms aufbauen: Die Potenzialanalyse II, in der es um soziale Kompetenzen geht, den Zukunftsworkshop, der sich um Arbeits-/Ausbildungsmarkt und Bewerbung dreht, sowie ein Schülerpraktikum. Jede Förderschule wählt dabei die Module aus, die ihre bereits vorhandenen Angebote zur Berufsorientierung sinnvoll ergänzen. Die Ergebnisse und Informationen aus den einzelnen Modulen werden allen am Berufsorientierungsprozess beteiligten Personen zur Verfügung gestellt.

Die Förderschüler(innen) sollen nach Abschluss von "BO kompakt" in der Lage sein, einen zu ihren festgestellten und erprobten Neigungen und Talenten passenden Berufswunsch zu formulieren. Im Verlauf der Berufsorientierung erhalten sie Einblick in die Anforderungen der Arbeitswelt und lernen, wie sie damit umgehen und eine für sie passende Ausbildungs- bzw. Arbeitsstelle finden können. 

Folgende Kooperationsförderschulen an dem Modellprojekt beteiligt: 

  • Schule am Zwickauer Damm
  • Schillingschule
  • Reinfelderschule
  • Comenius-Schule
  • Carl-von-Linné-Schule
  • Toulouse-Lautrec-Schule
  • Temple-Grandin-Schule
  • Biesalski-Schule
  • Schule am Stadtrand

Das Projekt „BO kompakt“ wird aus Mitteln der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert.