Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin

31.10.2016

Berufsbildungswerk Berlin e. V. unterzeichnet „Charta der Vielfalt“

Der Trägerverein des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks Berlin (ALBBW), Berufsbildungswerk Berlin e. V., ist der Charta der Vielfalt beigetreten. „Als Ausbildungseinrichtung für junge Menschen mit Behinderungen sind Diversity und Chancengerechtigkeit zentrale Themen für das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin“, sagt Margrit Zauner, Vorstandsvorsitzende des ALBBW-Trägervereins. „Mit der Unterzeichnung der Charta unterstreichen wir, dass Vielfalt wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur ist. Nur in einer von Toleranz und Achtung geprägten Umgebung kann berufliche Förderung und persönliche Entwicklung stattfinden.“ 

Die Charta der Vielfalt ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin. Die Initiative will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. 

Das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin bildet seit 1979 junge Menschen mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf beruflich aus. Ziel ist es, den jungen Erwachsenen durch eine praxisnahe Ausbildung den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen und ihnen so eine selbstbestimmte Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch die Bundesagentur für Arbeit. Träger des ALBBW ist der gemeinnützige Verein Berufsbildungswerk Berlin e. V. Als ordentliche Mitglieder gehören ihm das Land Berlin, die Handwerkskammer Berlin, die Industrie- und Handelskammer zu Berlin, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und die Gemeinde Zeuthen an.