Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin

20.11.2015

Trägerverein des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks Berlin wählt neuen Vorstand

Der Vorstand v. l. n. r.: M. Zauner, J. Seppelt, U. Wiegand, G. Kreutzer. (© ALBBW / Bußmann)

Der Trägerverein des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks Berlin, Berufsbildungswerk Berlin e. V., hat turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung wählte der Verein Margrit Zauner, Leiterin des Referats Berufliche Qualifizierung in der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, als Vertreterin des Landes Berlin erneut zur Vorstands-
vorsitzenden. Weitere Vorstandsmit­glieder sind Ulrich Wiegand, Geschäftsführer der Handwerkskammer Berlin, Gabriele Kreutzer, Geschäftsstellenleiterin des Landesverbands Nordost der Deutschen Gesetzlichen Unfall­versicherung, und Jana Seppelt, Gewerkschaftssekretärin der Vereinten Dienstleistungs­gewerkschaft (ver.di), Landesbezirk Berlin-Brandenburg. 

Jana Seppelt folgt auf Christin Richter, Bezirksjugendsekretärin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für Berlin und Brandenburg, die sechs Jahre als Vorstandsmitglied des BBW Berlin e. V. tätig war. „Wir danken Frau Richter herzlich für ihre Vorstandsarbeit in den vergangenen Jahren“, sagt Margrit Zauner. „Als Vertreterin des DGB hat sie sich mit viel Engagement dafür eingesetzt, jungen Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.“ 

In der kommenden Amtszeit möchte der Vorstand die Vernetzung des Annedore-Leber-Berufs­bildungswerks Berlin mit Wirtschaft und Politik weiter vorantreiben und ausbauen. Nur so könne Inklusion auf lange Sicht Wirklichkeit werden, betont Zauner: „Unternehmen brauchen gut ausgebildete Fachkräfte. Was dabei zählt, sind Qualifikation und Motivation, nicht die Frage, ob jemand eine Behinderung hat oder nicht.“


Das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin (ALBBW), eine rehabilitationsspezifische außer­betriebliche Einrichtung, bildet seit 1979 junge Menschen mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf beruflich aus. Dazu gehören junge Erwachsene mit Körper-, Sinnes- und Lern­behinderungen sowie psychischen Erkrankungen. Ziel ist es, den jungen Menschen den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen und ihnen so eine selbstbestimmte Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das ALBBW ist einer der größten Berliner Ausbildungs­betriebe für junge Menschen mit Behinderungen und komplexem Unterstützungsbedarf, die Finanzierung erfolgt überwiegend durch die Bundesagentur für Arbeit. Neben dem Land Berlin, der Handwerkskammer Berlin, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft gehören dem Trägerverein des ALBBW der Deutsche Gewerkschafts­bund, die Industrie- und Handelskammer zu Berlin und die Gemeinde Zeuthen an.