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Annedore- Leber- Berufsbildungswerk (ALBBW)
Entstehungsgeschichte
Nach dem Krieg gründete Annedore Leber angesichts der Arbeitslosigkeit vieler Jugendlicher den Verein "Handwerker-Lehrstätten Britz e. V." und kümmerte sich aufopfernd und liebevoll um auszubildende Jugendliche. Anlässlich des 20jährigen Bestehens dieses Vereines fand im Juni 1969 eine Umbenennung in " Annedore-Leber-Ausbildungsstätten" statt.
Am 15. März 1974 wurde der Verein "Berufsbildungswerk Berlin e.V." gegründet. Die neue Einrichtung entstand auf dem Gelände der ehemaligen Annedore-Leber-Ausbildungsstätten. In Anerkennung und Würdigung der Verdienste von Annedore Leber beschloss der Vorstand des Berufsbildungswerkes Berlin e.V. auf Vorschlag des Senats von Berlin der neugeschaffenen Rehabilitationseinrichtung den Namen "Annedore-Leber-Berufsbildungswerk" zu geben.
Das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk baut auf dem Lebenswerk Annedore Lebers auf und hat sich zum Ziel gesetzt, jungen Menschen mit Behinderungen eine optimale berufliche Erstausbildung zu ermöglichen.
Anmeldung
Die Anmeldung beim Berufsbildungswerk erfolgt ausschließlich über die Berufsberatung des zuständigen Arbeitsamtes am Wohnort des Rehabilitanden mit einem Eingliederungsvorschlag der Berufsberatung. Kostenträger der Arbeitserprobung, des Förderlehrganges sowie der Ausbildung ist in der Regel die Bundesanstalt für Arbeit.
Fördermaßnahmen und Betreuung
Vor der eigentlichen Berufsausbildung ist es möglich, dass Jugendliche, die aufgrund ihrer geistigen, seelischen oder körperlichen Entwicklung noch nicht ausbildungsreif sind, an einem einjährigen Förderlehrgang teilnehmen. Außerdem kann an einer 20-tägigen Arbeitserprobung teilgenommen werden.
Ausbildung
In unserem Berufsbildungswerk können junge Menschen mit Körper-, Sinnes-, Lern- und Mehrfachbehinderungen auf rund 450 Ausbildungsplätzen in 27 verschiedenen Berufen ausgebildet werden.
Die Ausbildung erfolgt entsprechend den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes bzw. der Handwerksordnung und endet mit einer Abschlussprüfung vor der zuständigen Stelle.
Die Jugendlichen werden während der gesamten Berufsausbildung durch Ärzte, Psychologen, Sonderpädagogen und andere Fachkräfte der Rehabilitation jederzeit intensiv und kontinuierlich entsprechend dem individuellen Förderbedarf betreut. Parallel zu Lehre und Berufsschule kann Stütz- und Förderunterricht in Anspruch genommen werden. Außerdem bieten wir intensive Hilfestellungen bei der Integration in das spätere Berufsleben.
Während der gesamten Förderzeit sind die Auszubildenden sozialversichert. Beginn der Ausbildung und des Förderlehrganges ist üblicherweise im September.
Ausstattung
Das Berufsbildungswerk bietet heute helle, modern ausgestattete Werkstätten und Ausbildungsräume, gut eingerichtete Internatszimmer und Gemeinschaftsräume sowie eine Vielzahl von Freizeit- und Sporteinrichtungen: Einen großen Mensaraum mit Blick ins Grüne, Cafeteria, Teestube, Bücherei, Sportplatz, Sporthalle und eine Schwimmhalle, Disco und Freizeitkeller, Fahrradwerkstatt, einen jederzeit zugänglichen Computerraum, Musikkeller, Keramik- und Malwerkstatt sowie eine große Modelleisenbahnanlage.
Die sonderpädagogisch ausgerichtete, staatliche Berufsschule befindet sich auf dem Gelände des Berufsbildungswerks.
Erreichbarkeit
Unsere Einrichtung ist täglich für Sie in der Zeit von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer: 030/66588-0 und Fax 030/66 5 88-134 sowie unter der Email-Adresse info@albbw.de zu erreichen.
Unsere Pforte ist Tag und Nacht besetzt. So können wir optimale Sicherheit bieten.






